Opel präsentiert einen neuen Spot, um den Start des neuen Astra medial zu unterstützen. Ein Mann parkt vergnügt seinen Opel Astra und geht zum Parkautomaten als eine Politesse herannaht. Da er auf die schnelle kein Kleingeld findet, kommt er spontan auf eine geniale Idee…
Die Tuner von EDS haben sich an ein Fahrzeug gewagt, an dem bislang gähnende Leere zu erkennen war, wenn es um die Leistungssteigerung ging. Diesem Trauerspiel, das den Opel Astra mehr oder weniger seit Jahren begleitete, hat EDS Fahrzeugtechnik nun ein Ende gesetzt. Den Experten ist es gelungen, mit dem Opel Astra Turbo ein Modell auf den Markt zu bringen, das ohne Zweifel mächtig unter Druck steht. Mit allen Elementen, die beim Motortuning genutzt werden können, ist es den Tunern gelungen, die Leistung des Modells zu verdoppeln.
EDS konnte die Leistung beim Opel Astra Turbo auf beachtliche 360 PS steigern. Dafür haben sie den 1,6-Liter-Turbo bis auf das kleinste Teil auseinander genommen. Auch beim Drehmoment haben die Tuner Hand angelegt und dieses auf 480 Nm korrigiert. Dem doch recht hubraumschwachen Aggregat ging es unter anderem mit Hochleistungskolben, größeren Einspritzdüsen und Luftmassenmesser an den Kragen. Zudem hat sich EDS für die Installation von einem Sportkupplungskit und einer Quaife-Differentialsperre entschieden.
Der deutsche Autobauer Opel hat mit dem Astra G ein Sinnbild zur Rettung der traditionsreichen deutschen Automarke geschaffen. Bereits Ende der 1990er Jahre geriet die deutsche Automobilmarke in eine gefährliche Schieflage. Über Jahre hinweg wurden die Modelle von Opel vor allem aufgrund ihrer unzureichenden und sparsamen Verarbeitung kritisiert. Unter der Sparsamkeit der gierigen Bosse und der daraus resultierenden minderwertigen Qualität litten in erster Linie die Kunden von Opel. Gemeinsam mit dem Corsa B und dem Astra G schaffte Opel jedoch eindrucksvoll den Weg aus der Krise.
Am Standort Bochum produzierte Opel zwischen 1998 und 2004 zahlreiche Modelle, die nicht nur günstig waren, sondern ebenso durch Qualität und Wertstabilität überzeugen konnten. Schnell entwickelte sich der Astra G zu einem Erfolgsmodell für den deutschen Autobauer. Bis 2009 wurde die Produktion des Modells mit dem Astra Classic in Polen am Leben erhalten. Obwohl der Astra G durchaus aufgrund seiner Laufzeit überzeugen konnte, entschied man sich im Haus des deutschen Autobauers für die Einführung eines günstigeren Astra Modells.
Mit dem Astra 1.3 CDTI EcoFlex startet Opel einen Sparkurs, der vor allem die Kunden überzeugen soll. Immerhin ist der Astra mit einem Verbrauch von 4,1 Liter auf 100 km alles andere als durstig. Doch auch die geringe Co2-Emission dürfte auf Überzeugung stoßen. Opel hat gleich drei Versionen des Astras mit dem Beinamen EcoFlex ausgestattet. Die umweltfreundliche Technik ist alles andere als eine Innovation oder eine Überraschung. Immerhin können mittlerweile 33 Opel-Modelle mit dem Beinamen aufwarten.
Der Astra EcoFlex ist mit einem 1,3-Liter-Vierzylinder-Diesel ausgestattet und legt eine Leistung von 95 PS aufs Parkett. Die umweltfreundlichen Werte kann das Modell vordergründig durch zwei Neuerungen erreichen, die sich beide auf die Aerodynamik konzentrieren. So verfügt der Kühlgrill über einen Aeroshutter. Je nach Tempo sorgt er dafür, dass sich die Lamellen schließen oder öffnen. Der Unterboden ist beim neuen Astra teilweise verkleidet und unterstützt damit die wesentlich besseren Verbrauchswerte. Geduld müssen Käufer vor allem dann beweisen, wenn sie sich den Opel Astra mit einer Start-Stopp-Automatik sichern möchten, denn diese soll erst zum Jahresende in den Fahrzeugen zu finden sein.