Der deutsche Autobauer Opel hat Hand am Corsa angelegt. Die aufgepeppte Variante des Modells ist ab sofort erhältlich. Damit haben die Rüsselsheimer den beliebten Kleinwagen einem Facelift unterzogen. Nicht nur außen zeigt sich der Corsa nun mit einer verbesserten Optik. Auch im Innenraum hat der Autobauer Hand angelegt. Außen entschied sich Opel für Änderungen bei den Scheinwerfern und dem Kühlergrill. Im Innenbereich kommen bei der Neuauflage des Corsa neue Materialien zum Einsatz. Als Option können sich die Kunden von Opel im Innenraum für Sitzbezüge mit Nano-Oberfläche entscheiden.
Diese Sitzbezüge sind nach Angaben des Herstellers besonders resistent gegenüber Verschmutzungen. Daneben wurde der neue Opel Corsa mit einer Start-Stopp-Automatik ausgestattet. Bereits im Frühjahr letzten Jahres schickte der deutsche Autobauer seine Motorenpalette auf den Sparkurs. Mit dem Corsa 1.3 CDTi EcoFlex präsentiert sich derzeit die sparsamste Ausgabe des Kleinwagens. Er soll auf 100 km nur 3,5 Liter verbrauchen. Damit liegt der CO2-Emissionswert gerade einmal bei 94 Gramm pro Kilometer.
Opel hat dem Kleinwagen Corsa ein Facelift verpasst und zudem einige Neuheiten integriert. Erstmals präsentiert sich das Modell des Rüsselsheimer Autobauer so mit einer Start-Stopp-Automatik, die man bislang bei dem Corsa vergebens suchte. Daneben kam es zu einigen optischen Veränderungen. So wurden der Kühlergrill und die Scheinwerfer umgestaltet. Die Start-Stopp-Automatik findet sich nach den Angaben von Opel in dem Corsa 1.3 CDTi EcoFlex. Die umweltfreundliche Ausgabe des Kleinwagens bietet eine Leistung von 95 PS.
Durch die Start-Stopp-Automatik soll das Modell ab sofort 0,2 Liter weniger verbrauchen als zuvor. Opel gibt den Durchschnittsverbrauch mit 3,5 Litern auf 100 km an. Wer sich für den Basisdiesel des Kleinwagens entscheidet, muss auch bei diesem nicht auf das Spritsparpaket verzichten. Nach Angaben von Opel soll der durchschnittliche Verbrauch beim Basisdiesel mit 75 PS bei 4,0 Litern liegen. Insgesamt neun Aggregate gehören ab sofort zum Corsa-Angebot. Die Palette der sechs Benziner- und drei Diesel-Ausführungen reicht angefangen von 70 bis 192 PS.
Die Beschäftigen des Eisenacher Opel-Werkes müssen sich erneut mit dem Gedanken der Kurzarbeit auseinandersetzen. Betriebsratschef Harald Lieske erklärte, dass es wahrscheinlich nach der Sommerpause erneut zur Kurzarbeit in dem Werk kommen wird. Grund ist die Auftragslage des Opel Corsa, die sich nach Aussagen von Lieske schlecht entwickelt. Betroffen davon ist ausschließlich der Dreitürer, der in Eisenach produziert wird und derzeit wesentlich weniger gefragt ist als der Fünftürer, der im spanischen Saragossa hergestellt wird.
Bezugnehmend auf die Prognosen der Geschäftsführung könnte sich die Kurarbeit in Eisenach über 47 Tage erstrecken. Durch sie soll die Beschäftigtenzahl in dem Werk gehalten werden. Momentan stehen aufgrund der Werksferien die Bänder für drei Wochen still. Erst ab dem 6. August beginnt der Produktionsbetrieb wieder. Schon in der Vergangenheit sprachen sich sowohl Lieske als auch der Wirtschaftsminister Thüringens, Matthias Machnig, für die Verlagerung des Fünftürers aus. Derzeit ist es jedoch unwahrscheinlich, dass ein zweistelliger Millionenbetrag investiert wird, um die Produktion überhaupt möglich zu machen. Zudem steht derzeit noch nicht fest, wo der neue Kleinwagen Opel Junior produziert werden soll.
Der deutsche Autobauer Opel muss nach aktuellen Berichten den Corsa zurückrufen. Vom Rückruf des Modelljahrgangs 2010 sind 15.500 Fahrzeuge betroffen. Grund für den Rückruf sind Probleme an der Handbremse. Nach Aussagen des Konzerns ist die Wirkung der Handbremse nicht ausreichend. In einzelnen Fällen kann diese sogar bei null liegen. Opel verwies darauf, dass sich der zeitliche Aufwand zum Beheben der Probleme auf rund eine Stunde beläuft.
Betroffene Halter werden durch das Kraftfahrt-Bundesamt informiert. Bereits zum zweiten Mal muss Opel in diesem Jahr Corsa-Fahrzeuge zurückrufen. Bei allen Modellen, die von dem Rückruf betroffen sind, werden in den Werkstätten zwei Unterlegscheiben angebaut. In einzelnen Fällen kann auch das Ersetzen des kompletten Seils erforderlich sein.
Von der ersten RĂĽckrufaktion des deutschen Autobauers waren insgesamt 15.600 Fahrzeuge betroffen. Bei ihnen waren Probleme an der elektronischen Klimaregelung der RĂĽckrufgrund. Abgesehen von den aktuellen Problemen kann Opel auch weiterhin auf eine positive Entwicklung verweisen und profitiert derzeit vom allgemeinen Aufschwung.
Follower: 532
Fans: 1