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Opel-Mutter GM will stärker zentralisieren

(cc) flickr/ matze_ott

General Motors möchte die Zuständigkeiten des Konzerns immer mehr an sich ziehen und plant daher auch die Agenden der Opel-Tochter in Deutschland von Detroit aus zu lenken. Die Finanzagentur Bloomberg gab in einer Aussendung bekannt, dass GM-Chef Dan Akerson plane, die lokalen Zuständigkeiten global in Detroit zu bündeln, zumindest hätten dies zwei von Akerson eingeweihte Personen angegeben.

Lange Zeit waren die einzelnen Marken des General Motor Konzerns eigenmächtig für alle wichtigen Belange zuständig. Nicht nur Opel, sondern auch Cadillac, Chevrolet, Pontiac, Oldsmobile und natürlich auch Vauxhall und Holden in Australien waren eigenständig. Das wird sich aber in Zukunft ändern, schon jetzt gibt es weltweit Führungskräfte, die direkt GM unterstehen und die für den Einkauf, das Marketing, die Produktion und natürlich auch für Design und Entwicklung zuständig sind. Laut Finanzagentur Bloomberg soll deren Einfluss weiter gestärkt werden und ihre Macht weiter anwachsen. Ob es in Zukunft ein eigenes Versandhaus für alle GM-Marken geben wird?

Dan Akerson sieht seinen Konzern derzeit als globales Unternehmen mit mehreren Fürstentümern, das wolle er jedoch ändern. Diese Aussagen tätigte er bei einem Mitarbeitermeeting vor einigen Tagen, offizielle Bestätigungen gibt es aber nicht. Um die Sanierung von Vauxhall und Opel weiter voranzutreiben muss sich der Konzern mehr in die Geschäfte einmischen. Der zweite Mann hinter Dan Akerson, Stephen Girsky ist zum Beispiel bereits Aufsichtsratschef von Opel. Kurze Zeit hat er überhaupt bereits die Geschäfte von Opel Deutschland in Rüsselsheim geführt, und zwar als der bisherige Boss bei Opel Karl Friedrich Stracke gekündigt wurde.

Bei der Entwicklung ist es inzwischen bereits so weit, dass Opel mit anderen Marken der GM-Gruppe zusammenarbeitet, wie zum Beispiel mit PSA Peugeot-Citroen.

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