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GM stimmt Sanierungsvertrag von Opel zu

Nach wochenlangen Diskussionen und Meldungen soll GM nun dem Sanierungsvertrag von Opel zugestimmt haben. Die Mitarbeiter des deutschen Autobauers hoffen jetzt, dass sie mehr Einfluss auf Entscheidungen haben. Auf insgesamt 150 Seiten regelt der neue Vertrag die Kernpunkte bei der Zusammenarbeit zwischen Management und Beschäftigten. Unter anderem wird in ihm vereinbart, dass bis zum  Jahr 2014 keinerlei Kündigungen möglich sind. Aber auch die Gewinnbeteiligung für die Mitarbeiter ist Bestandteil des Sanierungsvertrages.

Zu den weiteren Punkten gehören die verbindlichen Investitionszusagen für neue Modelle, die Opel in Zukunft weiter nach vorn bringen sollen. Noch bis zum Ende des laufenden Jahres soll Opel zudem eine neue Rechtsform erhalten. In dem Sanierungsvertrag ist die Umwandlung von einer GmbH zur Aktiengesellschaft definiert. Durch die Umwandlung hoffen vor allem die Beschäftigten des deutschen Autobauers auf bessere Mitsprachemöglichkeiten. Künftig werden mehr als 40.000 Beschäftigte bei Opel für den Bau von Fahrzeugen und den Ablauf im Unternehmen verantwortlich sein. Im Rahmen des Sanierungsvertrages verzichten die Opelaner zudem auf einen Teil ihres Gehaltes. Jährlich sollen so rund 265 Millionen Euro eingespart werden.

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